Donnerstag, 6. Mai 2010

Goodbye Trip...

So, von mir auch noch ein letzer Reisebericht. Die letzen zwei Wochen habe ich mich nocheinmal in aller Ausführlichkeit von Vancouver, Kanada und Nordamerika verabschiedet.

Zunächst habe ich meine Reise"kumpanen", sprich Eltern und Schwester, trotz Aschewolke und viel Rauch in Vancouver empfangen. Dann gings einmal rund durch Kanada - Kamloops, Jasper, Banff, Whistler und Tofino waren unsere Hauptziele. Bilder sprechen mehr als Worte darum keine großen Reden. Zum Abschluss noch ein wenig Seattle, von wo aus ich dann auch gleich zu meinem letzten Zwischenstopp Las Vegas - diesmal ohne Family, die sind zurück nach Vancouver gefahren und von dort ab in die Heimat geflogen - und nun sitze ich am Flughafen in ebendieser Stadt und verfluche Condor für 4 Stunden Verspätung. Aber mit Internet lässt es sich doch einigermaßen aushalten ;)

Also viel Spaß beim Bilder schauen und bis bald Zuhause!!


Teil der Reisecrew - an einer 50 m tiefen Schlucht im Jasper National Park.


Wasserfälle überall - wunderschön wie sich das Wasser in den Stein eingegraben hat.


Lustige Steinfiguren die an das Olympia-Männchen erinnern. Überall in Kanada an Flüssen zu finden.


Bär #1 - wir haben vier!!! gesehen, eine Bärin hatte sogar ihr Junges dabei! Irre cool.


Columbia Ice Fields - Das nenn ich mal nen Gletscher. Und das bei strahlendem Sonnenschein! :)

Und mit sowas fahren die normalerweise auf den Gletschern für die Touristen rum - Tour mit einmal Aussteigen und wieder rein kostet schlappe 90 Dollar.


Favourite Beer - Molson Canadian. Da waren sich alle einig. Gibt einen super coolen Werbespot zu dem Beer, mal suchen!

Lake Louise - Schnee ohne Ende. Jeder meinte im Sommer wäre es unheimlich schön da. Gut zu wissen ;)


Sooo und nun geht mein Flug, also mehr Bilder gibts sobald ich daheim bin! :)

Sonntag, 2. Mai 2010

Statistik

Besucher der letzten 8 Monate dieses Blogs. Insgesamt waren es über 3000.

Jetzt kann sich jeder selbst finden:

zugriffe

Und danke an die (mir) unbekannten Leser aus Russland, Mexiko, Australien und dem einen Zugriff aus Afrika.

This is the end…

…beautiful friend

 

P4230003 8 Monate sind rum, ich bin wieder zu Hause. Hallo Deutschland. Hallo Würzburg. Das sind die harten Fakten.

Die letzten Klausuren sind schrieben, die letzten Partys gefeiert. Für mich endete die Reise vorgestern mit meiner 6 Städte in 24h Tour von Vancouver über Seattle nach Boston, ein kurzer Aufenthalt in Island und letztendlich Frankfurt und Würzburg. Klar wäre es einfacher und teurer gewesen direkt von Vancouver nach Frankfurt zu fliegen, aber wo bleibt denn da der Spaß oder die Spannung, ob der Reykjavik-Flughafen nun offen sein wird oder nicht (wurde erst 12h vor meinem Abflug wieder geöffnet, dem unaussprechlichen Vulkan sei dank).

Ich finde es interessant, dass fast alle Dinge, die man so in einem Jahr braucht, in zwei Koffer passen – oder eben auch nicht; am Flughafen war erst mal umsortieren angesagt. “Koffer müssen exakt 50lb=23kg wiegen.” Aha, dann hatte ich eben 19kg “Hand”gepäck. Das geht dann, obwohl alles im gleichen Flugzeug transportiert wird – nur ein Stockwerk höher. Mein Nachteil war dann, dass meine drei! vollständigen Sicherheitskontrollen etwas länger gedauert haben. Immerhin besitzen jetzt 3 verschiedene Flughäfen Nackt(scanner)photos von mir. Und in Frankfurt darf man dann wegen Bombenalarm einfach durch die Hintertür auf die Straße spazieren.

Die letzten Tage in Vancouver habe ich damit verbracht, soviel Sushi wie möglich zu essen, weil man für 10 Dollar in Deutschland nicht satt werden kann, wenn man versucht dafür Sushi zu kaufen. Es hat etwas gedauert, bis ich rausgefunden hatte, wie gut es wirklich schmeckt und jetzt läuft mir die Zeit davon. Frischen Fisch und fähige Köche gibt’s in Vancouver genug. Gesund soll es auch sein.

Dann konnte ich ein letztes mal einen Sonnentag am Strand verbringen und durch den Pacific Spirit Park laufen – es stimmt, was sich gerade ankündigt. Sommer in BC soll der schönste der Welt sein. Wahrscheinlich sind deswegen dann Semesterferien, sonst würde keiner Studieren sondern nur am Strand liegen. Wo gibt es sonst eine Uni mit Ozeanstränden direkt am Campus?

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Z.Z. versuche ich nicht englisch zu sprechen, wenn ich in eine Bäckerei gehe oder sonst in der Öffentlichkeit jemanden anspreche und ich muss aufpassen, dass jetzt wieder jeder mithören kann, wenn man Deutsch spricht. .-)

 

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Wollt ihr was cooles sehen? In Würzburg hat mich ein Paket meiner Familie erwartet mit Plätzchen, die alle den Schriftzug “Herzlich Willkommen Clemens” tragen. Awesome.

 

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Thema fliegen. Hat sich schon mal einen Flugzeugschatten über die Erde huschen sehen? Ich nicht. Vielleicht geht das aber auch nur in der Nähe eins Flughafens, wenn die Flieger tief genug sind.

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Jedenfalls ist es lustig in Island umzusteigen. Der Flughafen liegt in einer brauen Steppe aus altem Gras und das Flugzeug hält irgendwo auf dem Rollfeld und man steigt mittels einer guten alten Treppe ins freie und läuft durch den (Vulkanasche-)Regen ins Terminal. Leider war es zu neblig den Eyjafjallajökull zu sehen. Schade.

Und Alaska Airline serviert auf einem 5h Inlandsflug genau einen Keks. Interessant ist von oben den Unterschied zwischen amerikanischer, quadratischer und europäischer, gewurschtelter Landschaftsarchitektur mal mit eigenen Augen zu sehen. Ich mag fliegen.

Zum Abschluss noch ein kleines Wortspiel – funktioniert besonders gut bei Ausländern:

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Einfach ein paar mal laut englisch aussprechen und jemanden zuhören lassen, der den Text nicht sieht. Partyspaß!

Sonntag, 11. April 2010

Whistler

Ein paar Bewegtbilder (HD) von Carina, Daniel, Matthias und mir. War ein schöner Tag beim Skifahren.

Storm The Wall

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Was ist sonst noch so passiert in unserem letzten Monat?

Wir haben mit “Team Germany” “Storm The Wall” gespielt. Das ist ein jährlicher triathlon-artiger Wettbewerb an der Uni. 5 Leute bilden ein Team: Carina ist 8 Bahnen geschwommen, ich bin 450m gesprintet, Alex 3km Rad gefahren und Flo die Langstrecke gelaufen (1km). Am Ende trifft man sich wieder an der Mauer (4m hoch) mit Daniel und alle müssen die Mauer *irgendwie* überwinden. Hat Spass gemacht und ca. 2500 Teilnehmer.

 

 

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Einige sind auch als “Superironman” angetreten, bei dem man alles alleine hintereinander machen muss – wobei das größte Problem ist ALLEINE die Mauer zu überspringen. Insgesamt habe ich nur 2 Leute gesehen, die es wirklich geschafft haben am Ende noch genug Kraft zu haben, hoch genug zu springen und sich dann auch noch festhalten zu können.

 

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Von unserem Tofino Trip hat Carina ja schon jede Menge Bilder veröffentlicht, deshalb zeige ich jetzt einfach mal Carinas Mitbewohner:

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James hat nämlich ein super Osteressen gekocht!

Er ist übrigens jetzt ein kanadischer Ingenieur und hat deswegen eine Stahlring bekommen, den man zeitlebens an der “working hand” trägt und woran man eben dann kanadische Ingenieure erkennt. Geht man in Rente, wird der Ring zurück geschickt und weiter gegeben. Aber wer macht das schon mit einem Ring, den man 40 Jahre getragen hat?

Da das mit Partypics im Internet so eine Sache ist, sage ich nur, Mottopartys sind beliebter denn je. Nach der Olympic Party kam die Flowerpower Party und letzte Woche eine Bad Taste/90er Party in Florians Wohnung in Vancouver Downtown. (Innenstadt, Hochhaus, Panoramafenster, Stanley Park in der Nähe…kann man neidisch werden)

Aber ein Photo gibts:

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Das ist Nils und wer französisch kann oder dem automatischen Übersetzer vertraut, sei Nils' Blog nochmal empfohlen. Und für die Tofino Bilder und Videos braucht man gar keine Sprachkenntnisse.

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Letztendlich habe ich mein Geburtstagsgeschenk eingelöst und Carina, Daniel und Zelli haben mir das Skifahren beigebracht. Und wo ginge das besser als im größten Skigebiet Nord Amerikas Whistler Blackcomb (dürftet ihr ja zu genüge im Februar in Fernsehen gesehen haben)

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Mitte April und immer noch beste Bedingungen.IMG_2572

In zwei Wochen ist der Spaß dann vorbei und Deutschland hat mich wieder – und ich schulde euch immer noch einen ausführlichen Reisebericht von dieser Stadt:

 

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Viele Grüße, Clemens

Dienstag, 6. April 2010

Tofino

Ein paar Impressionen aus Tofino...



... wie viele Leute passen in einen Baum?



... und wie viele passen um einen Baum?



wild waters along the "highway"



walking along the beach. Wie man sieht war das Wetter nicht so der Hit - um nicht zu sagen GRAUENVOLL! Wer geht schon bei 2°C und Hagelschauern (als Abwechslung zum sonst ziemlich konstant andauernden Regen doch recht nett...) zum Campen?




Und am morgen der Abreise, endlich "schönes" Wetter. Super timing.




Sagenhaft schöner Ausflug trotz bescheidenem Wetter - Canada you are sooo beautiful!

Donnerstag, 18. März 2010

On St. Patricks Day…I'm Irish

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Nils und Laurène
Gestern war Irischer Nationalfeiertag. O-Ton eines Iren: “Ich weiß nicht genau was wir feiern, aber es ist Tradition Bier zu trinken.” Und weil Kanada so schön multikulturell ist, feiern wir mit. Wenn es kein Guinness gibt, dann muss eben grünes Bier her.  Ersteres gibt es nicht in grün, letzteres kann man färben. Gibt dann auch eine grüne Zunge. Ich habe keine grün gefärbten Flüsse gesehen (Chicago River), aber die meisten Leute tragen grüne Kleidung und die Musik in den Bars ist entsprechend Irisch. In Irland trägt man nur grün, wenn man katholisch ist – die Protestanten tragen orange, was sich hier aber nicht durchgesetzt hat.

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Lecker!

Übrigens: Weil man Europa voraus sein muss, stellt man auf Sommerzeit (Daylight Saving Time) seit 2005 schon zwei Wochen früher um.