Mittwoch, 2. September 2009

Wohnen in Fairview

So, liebe Leute, hier mal eine kurze Übersicht, wie wir hier so wohnen:

Es gibt in der Wohnanlage kleine Häuschen, die kleine 4-6er WGs beinhalten. Fast jede WG ist anders aufgebaut, hat aber im Grunde die Schlafzimmer, ein paar Wandschränke, 2 Klos und einen Wohn/Ess/Küchenbereich. Internet kommt aus der Lanbuchse (wenn man sich für 20$ ein LAN-Kabel kauft oder eins mitgebracht hat) oder per WLAN. Da gibt es dann wie in Würzburg die Alternative verschlüsselt oder unverschlüsselt mit einer Loginseite zu surven. Persönlich nutze ich aber ein nettes Schmankerl: Es gibt "eduroam"; d.h. ich kann mich mit einen Würzburgern Webmaildaten auch ins WLAN einbuchen und somit fast weltweit an jeder beliebigen Uni mit meinen heimischen Zugangsdaten surven! Dass nenne ich mal wissenschaftliche internationale Zusammenarbeit. Allerdings ist die Einrichtung mehr als haarig und erfordert etwas Handarbeit.
Die die letzten Zeilen kaum jemanden von euch interessieren dürften, einfach noch ein paar Photos zum Entspannen:

 
Die Küche hat einen Herd mit sehr breitem Backofen und Kühlschrank sowie eine Mikrowelle und Spülmaschine [ :-) ]
Dahingegend sind die Duschen eher etwas für Zwerge und die Klos immer fast Randvoll mit Wasser, das bei jedem Spülen mittels eines riesigen Strudels ausgetauscht wird. Verschwendung genauso wie die allgegenwärtigen Plastiktüten, die man zu allem kriegt.
 
Dafür ist die Umgebung recht ansehnlich und zur Zeit auch noch sehr ruhig. Also alles sehr idüllisch und bietet die nötige Lebensqualität, wenn da nicht die horrenden Lebensmittelpreise währen, dazu aber später mehr.
 

Wer ein Luftbild haben möchte: Fairview. Beachtet bitte die Nähe zum größten bekannten Ozean des Universums.

Viele Grüße aus dem sonnigen Vancouver.

P.S.: Morgen gehts los mit der Kinderbelustigung (Exchange-Student-Einführung), wo wir wohl dann wohl oder übel endgültig auf den englischen Wortschatz umstellen müssen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen