ich bin gerade in Seattle angekommen, und habe die lustigste Reise ever hinter mir.
Zunächst war der Plan, ein Auto zu mieten. Also morgens auf gen Flughafen, um dort einen Wagen aufzutun. Natürlich war es erstmal recht teuer, weshalb wir uns noch weiter umgesehen haben und schließlich bei einer Shuttlebus-Haltestelle gelandet sind. Dort hat noch ein Paar gewartet, das auch zu der Autovermietung wollte. Wie sich heraus stellte wollten die beiden auch nach Seattle fahren. Natürlich hat sich da angeboten zu fragen, ob sie uns denn eventuell mitnehmen würden, was die beiden dann netterweise auch taten. Es hat sich herausgestellt dass wir ein unheimlich nettes Ehepaar erwischt haben, das sich in Seattle sehr gut aus kennt, da die beiden (die eigentlich Kanadier sind) schon einmal für zwei Jahre hier gewohnt haben.
Die erste Station war der Grenzübergang. Hier ist das nicht so wie in Europa mit offenen Grenzen, da wird man schon ganz genau angeschaut. Und natürlich erstmal ein wenig warten... Und während wir so da saßen haben wir eine unglaubliche Beobachtung gemacht: es gibt Orte, an denen der Rasen grün eingefärbt wird!! Wirklich unfassbar. Sowas habe ich noch nie gesehen, da lief wirklich einer mit grüner Sprühfarbe rum und hat den Rasen eingefärbt. Unglaublich.
Mit den Grenzbeamten hatten wir Glück, haben nur nette Leute erwischt, die das ganze Prozedere mit uns durch gegangen sind, inklusive Fingerabdrücke und Fotos (Gesichtskontrolle).
Und weiter ging die Fahrt, und da unsere Mitfahrer recht gesprächig waren wurde es auch kein bisschen langweilig.
Nächster Halt war ein Outlet Centre nördlich von Seattle. Klasse Läden, besonders die Markensachen wie Hilfiger, Guess, Adidas, Nike usw gab es wirklich zu günstigen Preisen. Aber wir wollten ja nicht den ganzen Tag dort verbringen, also ging es schon nach einer Stunde weiter.
Nächste lustige Endteckung: in den USA gibt es "fast lines" auf den Autobahnen, die nur von Autos mit mindestens zwei Insassen benutzt werden dürfen. Dies soll den Verkehr, der in die Stadt führt, reduzieren. Lustig sowas. Natürlich waren die Benzinpreise der Hammer. Eine Galleone, was 3,5 Litern entspricht, kostet 2,85 USD, also ungefähr zwei Euro. Das ist mal irre, oder?
In Seattle angekommen waren wir dann doch recht froh kein eigenes Auto zu haben, da der Verkehr doch recht unübersichtlich ist. Und natürlich ein ziemlich großes Verkehrsaufkommen.
Noch toller war dann, das wir quasi direkt vor dem Hostel abgesetzt wurden, und am allertollsten war dann, dass die beiden nicht einmal Geld haben wollten!!! Sprich wir sind für umsonst von Vancouver nach Seattle gefahren und direkt vor der Tür abgesetz worden :) So könnte das eigentlich immer sein.
Natürlich hatten wir vergessen uns raus zu schreiben, wie unser Hostel genau heißt, aber scheinbar war es so offensichtlich, dass wir danach Ausschau gehalten haben, dass sofort ein Mann raus kam und nach uns gerufen hat. Und es ist wirklich ein cooler Laden, muss ich schon sagen ;) Auf dem Foto sieht man zum Beispiel unsere bunte Zimmerwand, echt recht lustig. Nun werden wir uns kurz ausruhen und uns dann daran machen, die Stadt zu erkunden. Das Wetter ist zwar nicht so schick, aber für sowas gibt's ja RainBoots :)
Bis bald!
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