Sonntag, 2. Mai 2010

This is the end…

…beautiful friend

 

P4230003 8 Monate sind rum, ich bin wieder zu Hause. Hallo Deutschland. Hallo Würzburg. Das sind die harten Fakten.

Die letzten Klausuren sind schrieben, die letzten Partys gefeiert. Für mich endete die Reise vorgestern mit meiner 6 Städte in 24h Tour von Vancouver über Seattle nach Boston, ein kurzer Aufenthalt in Island und letztendlich Frankfurt und Würzburg. Klar wäre es einfacher und teurer gewesen direkt von Vancouver nach Frankfurt zu fliegen, aber wo bleibt denn da der Spaß oder die Spannung, ob der Reykjavik-Flughafen nun offen sein wird oder nicht (wurde erst 12h vor meinem Abflug wieder geöffnet, dem unaussprechlichen Vulkan sei dank).

Ich finde es interessant, dass fast alle Dinge, die man so in einem Jahr braucht, in zwei Koffer passen – oder eben auch nicht; am Flughafen war erst mal umsortieren angesagt. “Koffer müssen exakt 50lb=23kg wiegen.” Aha, dann hatte ich eben 19kg “Hand”gepäck. Das geht dann, obwohl alles im gleichen Flugzeug transportiert wird – nur ein Stockwerk höher. Mein Nachteil war dann, dass meine drei! vollständigen Sicherheitskontrollen etwas länger gedauert haben. Immerhin besitzen jetzt 3 verschiedene Flughäfen Nackt(scanner)photos von mir. Und in Frankfurt darf man dann wegen Bombenalarm einfach durch die Hintertür auf die Straße spazieren.

Die letzten Tage in Vancouver habe ich damit verbracht, soviel Sushi wie möglich zu essen, weil man für 10 Dollar in Deutschland nicht satt werden kann, wenn man versucht dafür Sushi zu kaufen. Es hat etwas gedauert, bis ich rausgefunden hatte, wie gut es wirklich schmeckt und jetzt läuft mir die Zeit davon. Frischen Fisch und fähige Köche gibt’s in Vancouver genug. Gesund soll es auch sein.

Dann konnte ich ein letztes mal einen Sonnentag am Strand verbringen und durch den Pacific Spirit Park laufen – es stimmt, was sich gerade ankündigt. Sommer in BC soll der schönste der Welt sein. Wahrscheinlich sind deswegen dann Semesterferien, sonst würde keiner Studieren sondern nur am Strand liegen. Wo gibt es sonst eine Uni mit Ozeanstränden direkt am Campus?

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Z.Z. versuche ich nicht englisch zu sprechen, wenn ich in eine Bäckerei gehe oder sonst in der Öffentlichkeit jemanden anspreche und ich muss aufpassen, dass jetzt wieder jeder mithören kann, wenn man Deutsch spricht. .-)

 

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Wollt ihr was cooles sehen? In Würzburg hat mich ein Paket meiner Familie erwartet mit Plätzchen, die alle den Schriftzug “Herzlich Willkommen Clemens” tragen. Awesome.

 

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Thema fliegen. Hat sich schon mal einen Flugzeugschatten über die Erde huschen sehen? Ich nicht. Vielleicht geht das aber auch nur in der Nähe eins Flughafens, wenn die Flieger tief genug sind.

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Jedenfalls ist es lustig in Island umzusteigen. Der Flughafen liegt in einer brauen Steppe aus altem Gras und das Flugzeug hält irgendwo auf dem Rollfeld und man steigt mittels einer guten alten Treppe ins freie und läuft durch den (Vulkanasche-)Regen ins Terminal. Leider war es zu neblig den Eyjafjallajökull zu sehen. Schade.

Und Alaska Airline serviert auf einem 5h Inlandsflug genau einen Keks. Interessant ist von oben den Unterschied zwischen amerikanischer, quadratischer und europäischer, gewurschtelter Landschaftsarchitektur mal mit eigenen Augen zu sehen. Ich mag fliegen.

Zum Abschluss noch ein kleines Wortspiel – funktioniert besonders gut bei Ausländern:

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Einfach ein paar mal laut englisch aussprechen und jemanden zuhören lassen, der den Text nicht sieht. Partyspaß!

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